Gefahr durch herabstürzende Felsbrocken und Mauerteile an der Burgruine Wagegg bei Börwang gebannt

12.7.2017 Börwang. Den Gefahrenbereich durch herabstürzende Felsbrocken und Mauerteile an der Burgruine Wagegg abzusichern, war dringend geboten.

Von der einstmals mächtigen mittelalterlichen Burg auf dem Felsen und dem unterhalb 1715 gebauten Barockschloss auf der Anhöhe zwischen Börwang und Wildpoldsried stehen heute nur noch wenige Reste an einer Felswand. Immer wieder stürzen Teile von Mauern und des Felsens auf den Innenhof des ehemaligen fürstäbtlichen Schlosses.

Dadurch bestand bis jetzt eine nicht unerhebliche Gefahr vor allem für Kinder, die den Ruinenbereich gerne als Abenteuerspielplatz und zum Herumklettern nutzen.

Um Schlimmes zu verhindern, sicherten die Bayerischen Staatsforsten nun den Gefahrenbereich ab. Sie sind für den Wald rund um die Ruine verantwortlich. Um der historischen Bedeutung des Ortes gerecht zu werden, wurde für den notwendigen zwei Meter hohen Zaun ein besonderes Material gewählt: geschmiedetes Eisen.

Der Forstbetriebsleiter Jann Oetting und der örtlich verantwortliche Förster Ludwig Zeller sind froh, dass vor allem für Kinder keine Gefahr mehr besteht und gleichzeitig der Zaun die Aura des besonderen Ortes nicht stört.

Hubertus Kretschmer, ehemaliger Schulleiter und Mitarbeiter des Heimathauses in Börwang, in dem die Geschichte von Burg und Schloss Wagegg einen bedeutenden Raum einnimmt, findet die Maßnahme ebenfalls sehr gelungen und hofft, dass sich weiterhin viele Besucher für die Geschichte von Wagegg interessieren.