Klimaschutzwettbewerb 2017

29.12.2017 Lindau (Bodensee). Klimaschutz geht alle an! Bereits zum dritten Mal haben sich die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Lindau intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt, Ideen entwickelt und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz geleistet.

Plastikabfall vermeiden ist beim Klimaschutzwettbewerb ebenso wichtig wie der sparsame Umgang mit Wasser oder die Fahrt zur Schule mit dem Fahrrad. Bewertet wurden die Aktionen von der Jury nach einem festen Bewertungskatalog mit Pflicht- und Wahlaufgaben, wobei der Energieverbrauch samt dessen Überwachung eine zentrale Rolle spielt. Bestplatzierte Schule war zum dritten Mal in Folge das Bodenseegymnasium. Organisiert und umgesetzt wird der Wettbewerb vom Klimaschutzmanager des Landkreises Lindau, Steffen Riedel.

Das Bodenseegymnasium erhielt eine Prämie von 1.000 Euro für die zahlreichen Aktivitäten wie Plastikvermeidung, sparsamer Umgang mit Wasser, Strom und Heizenergie, Verkauf von Fairtrade-Produkten, Wiederverwertung, Gesundheit, Organisation des dritten Geendays, zahlreiche Fahrradaktivitäten wie der Aufbau eines Fahrradclubs und die Teilnahme am Stadtradeln in Lindau mit mehreren Teams. Auch spannend: Die Website des Green-Teams am Bogy (www.bodensee-gymnasium.de/schulgemeinschaft/greenteam).

Berufsschule/FOS sowie die beiden Förderschulen Antonio-Huber-Schule und St. Martin Schule wurden mit jeweils 750 Euro ausgezeichnet für ihr Engagement beim Aufspüren und Optimierung von Stromverbrauchern, der Visualisierung des Stromertrags der großen Solarstromanlage auf dem Dach der Doppelturnhalle an der Berufsschule und andere zahlreiche Aktivitäten zum Thema gesunde Ernährung, Müllsortierung, Fahrrad, Wassereinsparung. Weitere Auszeichnungen mit jeweils 500 Euro Prämie erhielten die Realschule im Dreiländereck sowie das Valentin-Heider-Gymnasium und die Realschule Lindenberg. Zum ersten Mal dabei ist Gymnasium Lindenberg, welches für das Aufspüren von Stromverbrauchern 250 Euro erhält.

„Bei den prämierten Projekten wurden auch schon Ziele aus der Agenda 2030 berücksichtigt,“ freut sich Landrat Elmar Stegmann. Mitte Dezember hatte der Landkreis Lindau hierfür eine Selbstverpflichtung unterschrieben. Die Agenda 2030 verknüpft zwei der größten Herausforderungen für eine gerechte Welt: Die Armutsbekämpfung und die nachhaltige Entwicklung. Ziel ist es, nicht mehr nur Veränderungen alleine im globalen Süden herbeizuführen, sondern es geht auch um eine Perspektive und Balance in allen Teilen der Welt, egal ob Entwicklungs-, Schwellen- oder Industrieland. Im kommenden Jahr wird die Umsetzung der Ziele aus der Agenda 2030 beim Klimaschutzwettbewerb noch stärker gewichtet. Ein Schwerpunkt ist beispielsweise der Umweltschutz. Hier hat die Berufsschule bereits die Einführung von Umweltschutzpapier an allen beteiligten Schulen initiiert…